Über Lebenswerdung

Kategorie: Achtsamkeit & Meditation

Dieser Blog ist letztlich aus meinem Bedürfnis entstanden, meine wertvollen Erfahrungen zu meinen Klosteraufenthalten und der Meditation zu teilen. Meditation ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben und hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen. (siehe dazu: Was Meditation bisher für mich bewirkt hat) Ich bin der festen Überzeugung, dass Meditation vielen Menschen gut tun kann und ein zentraler Baustein in der eigenen persönlichen Weiterentwicklung sein kann. In diesem Sinne möchte ich von meinen Meditationserfahrungen und -kenntnissen berichten und Menschen den Zugang zu diesem nicht immer einfachen Thema ermöglichen.

Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung

Auch wenn ich Meditation als wichtiges Mittel sehe – so bin ich auch der Überzeugung, dass es in unserer modernen Gesellschaft mehr benötigt, um ein gutes Leben zu führen. Essenziell ist meiner Meinung nach auch das Weiterentwickeln der eigenen Persönlichkeit in vielen Bereichen. Die menschliche Psyche ist komplex und unser Unterbewusstsein arbeitet nicht immer zu unserem Wohlergehen: Wir boykottieren uns selbst, setzen falsche Prioritäten, sind nicht immer gut zu uns selbst und machen uns das Leben unnötig schwer. Und selbst wenn es uns insgesamt gut geht: Allzu häufig setzen wir uns Pläne, Vorhaben und Ziele –  die wir dann nicht erreichen. Mit all diesen Themen setze ich mich seit Jahren intensiv auseinander – und verstehe mittlerweile immer besser, wo Fallstricke liegen, wie man am besten an sich selbst arbeitet und sich Ziele setzt, die man auch erreichen kann.

Kategorie: Gesellschaft

Doch abseits von dem Fokus auf sich selbst, ist meine fundamentale Überzeugung, dass man auch stets über den Tellerrand hinausblicken sollte. Was macht die Gesellschaft als Gesamtes? Was kann ich von anderen Menschen lernen? Wie kann ich meinen Teil zur Gesellschaft beitragen? All diese Fragen gilt es zu reflektieren und durchaus auch kritisch zu beurteilen: Denn nur weil viele andere Menschen etwas in der ein oder anderen Form machen, muss es nicht gleich sinnvoll und „richtig“ sein. All das sollte meines Erachtens nach die Grundlage bilden, sich zu engagieren, mit Menschen zu reden und gemeinsam unsere Gesellschaft, unser Land, unseren Kontinent und Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Diese drei verschiedenen Bereiche (Achtsamkeit & Meditation, Gesellschaft, Persönlichkeitsentwicklung) sind als aufeinander aufbauend zu verstehen. Mit Meditation erleichtern wir die Schwere der Gedanken und Emotionen und bekommen mehr Kontrolle in unsere Geisteswelt hinein – eine optimale Grundlage für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Sind wir ausgeglichen, in uns ruhend und mit unserem Leben insgesamt zufrieden, fällt es uns leichter, uns in der Gesellschaft zu engagieren. In diesem Sinne werden die genannten Bereiche nach und nach aufgebaut. Meine Hoffnung ist, dass du, liebe/r Leser/in, dich in einem dieser Bereiche wiederfinden kannst und das (an-)nimmst, was dir am Ehesten zusagt. Und vielleicht auch: was aktuell am Ehesten zu deiner Lebensphase passt.

 

Über mich

Ich bin Steffen, 28 Jahre alt und wohnhaft in Deutschland. Abgelaufen ist mein Leben wahrscheinlich wie das von vielen: Nach dem Abitur habe ich mich für ein wirtschaftliches Studium entschieden und das Ganze noch dual gemacht. Ich wollte eine große Karriere hinlegen, reichlich Geld verdienen und … na ja, der Rest sollte sich dann schon irgendwie fügen.

Überraschenderweise hat sich jedoch nichts gefügt, zumindest nicht in ursprünglicher Weise. Vielmehr habe ich immer mehr gespürt, dass ich nicht auf dem richtigen Weg bin. Das Studieren fiel mir immer schwerer, das Arbeiten war eine Qual. Spätestens nach Abschluss des Studiums war mir klar: So geht das nicht weiter. Nur wie sollte es dann weitergehen? Wie sollte ich den richtigen Weg finden? Ich war im wahrsten Sinne des Wortes planlos – und zutiefst unglücklich. Eine Zeit lang schaffte ich es tagelang kaum aus meinem Bett. Einen Hoffnungsschimmer gab mir jedoch die Meditation: Denn schon während meines Studiums merkte ich: Immer wenn ich mich überwinden konnte, mich kurz hinzusetzen und zu meditieren, ging es mir besser. Und so beschloss ich, mich aus der Gesellschaft, zumindest kurzfristig zurückzuziehen und mich in ein buddhistisches Kloster zu begeben.

Und diese Erfahrung hat mich bis heute geprägt.

Zwar bin ich nicht erleuchtet und wahrscheinlich auch ziemlich weit davon entfernt, weise zu sein. Und doch hat mir die Meditation ermöglicht innezuhalten, zu beobachten und die Kontrolle zu behalten.

Und so war diese Erfahrung ein Schritt in die richtige Richtung… ein Schritt von vielen, um an meine Ziele zu gelangen… vollkommene Freiheit, Glück und das Gefühl, meine Mitmenschen durch meine Existenz bereichern zu können. Auf dieser Reise befinde ich mich… und ich freue mich, meine Erfahrungen und Erkenntnisse bisher und weiterhin mit dir teilen zu können.

In Liebe,
dein Steffen

Über meine Überzeugungen

Es gibt prinzipiell zwei Überzeugungen, die mich antreiben:

  • Die Überzeugung, dass jeder das Beste aus sich und seinem Leben machen sollte
  • Die Überzeugung, dass wir auf der Welt sind, um uns gegenseitig zu helfen

Wenn du mehr zu meinen Überzeugungen erfahren willst, lies gerne weiter oder schau dir gerne das Video an (:

 

 

Das Beste aus sich und seinem Leben machen

Klar- nicht jeder Mensch ist gleich. Jeder Mensch hat andere Grundvoraussetzungen. Sei es die Kultur, in die er geboren wurde, die Religion mit der er aufgewachsen ist oder das Elternhaus, das Ihn in die eine oder andere Richtung geprägt hat.

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass jeder Mensch das Beste aus sich machen sollte. Ganz getreu dem Motto:

Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt spielen zu können.

Und diese Überzeugung versuche ich auch selbst für mich umzusetzen. Indem ich

  • … versuche, mich permanent weiterzubilden
  • … stets reflektiere
  • … versuche, meine Gedanken und Emotionen im Griff zu haben

Gerade letzteres ist nicht immer einfach. Nicht umsonst wird gesagt, dass die Meditation (die genau diese Dinge angehen möchte) eine Lebensaufgabe ist.

Dennoch: Jeder Schritt, den wir in die richtige Richtung gehen, ist eine Bereicherung.
Für uns selbst und für alle Menschen, denen wir begegnen…

 

 

Wir sind auf der Welt, um uns gegenseitig zu helfen

Letztlich sind wir Menschen alle ratlos in dieses Leben reingeboren worden. Niemand weist uns vor unserer Geburt in unser Leben ein und niemand kann uns auch während unseres Lebens genau erklären, warum wir leben und wie es am besten ist zu leben.

Diese Ratlosigkeit verbindet uns- ebenso die Tatsache, dass jeder von uns trotz dieser Unklarheiten LEBEN möchte, GUT leben möchte und vor allem GLÜCKLICH sein möchte.

Ist es dann nicht sinnvoll, dass wir uns zusammen auf den Weg des Lebens begeben? Uns gegenseitig unterstützen, wo notwendig und wir zusammen die Geheimnisse unserer Existenz ergründen?

Ich denke schon… und gerade weil wir keine Kontrolle darüber haben, ob wir arm oder reich, intelligent oder weniger intelligent geboren werden, müssen wir uns gegenseitig helfen, wo es geht. Und allen Menschen eine faire Chance ermöglichen. Das ist meine Überzeugung und mein Ziel.