Über Lebenswerdung

Dieser Blog ist letztlich aus meinem Bedürfnis entstanden, meine wertvollen Erfahrungen zu meinen Klosteraufenthalten und der Meditation zu teilen. Auch wenn mich beides wesentlich geprägt hat und immer noch tut- so bin ich auch der Überzeugung, dass es in unserer modernen Gesellschaft mehr benötigt, um ein gutes Leben zu führen.

Essenziell ist meiner Meinung nach auch das Weiterentwickeln der eigenen Persönlichkeit in Hinblick auf all die Dinge, die man in seinem Leben erreichen möchte. Denn auch wenn man in der Meditation und durch Achtsamkeit viel über sich dazulernt, so lehrt sie uns nicht, wie man sich am besten Ziele setzt, an diesen festhält und diese auch erreicht. All das können wir uns nur selbst beibringen- durch Reflektion und kontinuierliche Arbeit an uns selbst.

Meine fundamentale Überzeugung ist auch, dass man stets über den Tellerrand hinausblicken sollte. Und durchaus auch kritisch betrachten kann: Was machen andere Menschen? Was macht unsere Gesellschaft als Ganzes? Was ist sinnvoll, was ist weniger sinnvoll? All diese Punkte lohnt es sich meines Erachtens zu betrachten; nicht um den warnenden Zeigefinger zu erheben, sondern um genau an diesen Stellen anzusetzen… sich zu engagieren, mit Menschen zu reden und gemeinsam unsere Gesellschaft, unser Land, unseren Kontinent und Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Meine Hoffnung ist, dass du, liebe/r Leser/in diese drei Bereiche: Leben und Meditation, Persönlichkeitsentwicklung und Gesellschaft nimmst, erkundest und auch gerne für dich das raussuchst, was dich am meisten interessiert. Und vielleicht auch: was aktuell am Ehesten zu deiner Lebensphase passt.

Über mich

Ich bin Steffen, 27 Jahre alt und wohnhaft in Deutschland. Abgelaufen ist mein Leben wahrscheinlich wie das von vielen: Nach dem Abitur habe ich mich für ein wirtschaftliches Studium entschieden und das Ganze noch dual gemacht. Ich wollte eine große Karriere hinlegen, reichlich Geld verdienen und … na ja, der Rest sollte sich dann schon irgendwie fügen.

Überraschenderweise hat sich jedoch nichts gefügt, zumindest nicht in ursprünglicher Weise. Vielmehr habe ich immer mehr gespürt, dass ich nicht auf dem richtigen Weg bin. Das Studieren viel mir immer schwerer, das Arbeiten war eine Qual. Spätestens nach Abschluss des Studiums war mir klar: So geht das nicht weiter. Nur wie sollte es dann weitergehen? Wie sollte ich den richtigen Weg finden? Ich war im wahrsten Sinne des Wortes planlos – und zutiefst unglücklich. Eine Zeit lang schaffte ich es tagelang kaum aus meinem Bett. Einen Hoffnungsschimmer gab mir jedoch die Meditation: Denn schon während meines Studiums merkte ich: Immer wenn ich mich überwinden konnte, mich kurz hinzusetzen und zu meditieren, ging es mir besser. Und so beschloss ich, mich aus der Gesellschaft, zumindest kurzfristig zurückzuziehen und mich in ein buddhistisches Kloster zu begeben.

Und diese Erfahrung hat mich bis heute geprägt.

Zwar bin ich nicht erleuchtet und wahrscheinlich auch ziemlich weit davon entfernt, weise zu sein. Und doch hat mir die Meditation ermöglicht innezuhalten, zu beobachten und die Kontrolle zu behalten.

Und so war diese Erfahrung ein Schritt in die richtige Richtung… ein Schritt von vielen, um an meine Ziele zu gelangen… vollkommene Freiheit, Glück und das Gefühl, meine Mitmenschen durch meine Existenz bereichern zu können. Auf dieser Reise befinde ich mich… und ich freue mich, meine Erfahrungen und Erkenntnisse bisher und weiterhin mit dir teilen zu können.

In Liebe,
dein Steffen

Über meine Überzeugungen

Es gibt prinzipiell zwei Überzeugungen, die mich antreiben:

  • Die Überzeugung, dass jeder das Beste aus sich und seinem Leben machen sollte
  • Die Überzeugung, dass wir auf der Welt sind, um uns gegenseitig zu helfen

Wenn du mehr zu meinen Überzeugungen erfahren willst, lies gerne weiter oder schau dir gerne das Video an (:

 

 

Das Beste aus sich und seinem Leben machen

Klar- nicht jeder Mensch ist gleich. Jeder Mensch hat andere Grundvoraussetzungen. Sei es die Kultur, in die er geboren wurde, die Religion mit der er aufgewachsen ist oder das Elternhaus, das Ihn in die eine oder andere Richtung geprägt hat.

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass jeder Mensch das Beste aus sich machen sollte. Ganz getreu dem Motto:

Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt spielen zu können.

Und diese Überzeugung versuche ich auch selbst für mich umzusetzen. Indem ich

  • … versuche, mich permanent weiterzubilden
  • … stets reflektiere
  • … versuche, meine Gedanken und Emotionen im Griff zu haben

Gerade letzteres ist nicht immer einfach. Nicht umsonst wird gesagt, dass die Meditation (die genau diese Dinge angehen möchte) eine Lebensaufgabe ist.

Dennoch: Jeder Schritt, den wir in die richtige Richtung gehen, ist eine Bereicherung.
Für uns selbst und für alle Menschen, denen wir begegnen…

 

 

Wir sind auf der Welt, um uns gegenseitig zu helfen

Letztlich sind wir Menschen alle ratlos in dieses Leben reingeboren worden. Niemand weist uns vor unserer Geburt in unser Leben ein und niemand kann uns auch während unseres Lebens genau erklären, warum wir leben und wie es am besten ist zu leben.

Diese Ratlosigkeit verbindet uns- ebenso die Tatsache, dass jeder von uns trotz dieser Unklarheiten LEBEN möchte, GUT leben möchte und vor allem GLÜCKLICH sein möchte.

Ist es dann nicht sinnvoll, dass wir uns zusammen auf den Weg des Lebens begeben? Uns gegenseitig unterstützen, wo notwendig und wir zusammen die Geheimnisse unserer Existenz ergründen?

Ich denke schon… und gerade weil wir keine Kontrolle darüber haben, ob wir arm oder reich, intelligent oder weniger intelligent geboren werden, müssen wir uns gegenseitig helfen, wo es geht. Und allen Menschen eine faire Chance ermöglichen. Das ist meine Überzeugung und mein Ziel.