Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: „Warum ich ab sofort ein Meditationstagebuch führe

wortwolke_meditationstagebuch_woche2Meditationstagebuch: Rückblick Woche 2

Zum Fazit der Meditationswoche 1 habe ich mir vorgenommen, die Tage achtsamer zu begehen: Das ist mir teilweise gelungen. Ich habe häufiger daran gedacht, achtsamer zu sein… an der letztlich erfolgreichen Umsetzung des Ganzen kann ich jedoch noch arbeiten…

Abseits davon bin ich sehr zufrieden mit der Woche, auch wenn ich durch viele Termine teilweise nur einmal am Tag zum Meditieren gekommen bin.

 

Die Wortwolke spricht für sich

Die Überschrift sagt meines Erachtens nach alles. Im Vergleich zur doch sehr durchmischten Vorwoche sieht diese Meditationswoche schon deutlich grüner aus…

Ich konnte mich diese Woche wesentlich besser auf den Atem konzentrieren und zu einer Natürlichkeit zurückfinden, die ich lange vermisst habe. Mit Natürlichkeit meine ich, den Atem geschehen zu lassen und wahrzunehmen, anstatt ihn (wenn auch nur zu einem geringen Teil) bewusst zu steuern. Woher diese Fortschritte kommen? Ehrlich gesagt: Keine Ahnung! Denn: Bevor ich das Meditationstagebuch startete, meditierte ich bereits wieder mehrere Monate täglich (nach häufigeren Pausen zuvor)… ggf. liegt es an dem Meditationstagebuch selbst.

Mögliche Gründe:

  • entweder fallen mir Fortschritte nun durch eine bessere Dokumentation auf
  • ODER: durch die Dokumentation und Veröffentlichung meiner Meditationen habe ich einen größeren Ansporn, „gut zu meditieren“

Vielleicht trifft ein Punkt von beiden zu… (hoffentlich nicht der zweite)… vielleicht trifft auch keiner zu.

Woran ich arbeiten kann: Ist eigentlich unverändert zu der ersten Meditationswoche… mehr Achtsamkeit vor den Meditationen.

Meditationstagebuch: Tag 1

– Woche 2-

Achtsamer

Herausfordernder

Ausgeglichen

Vor der Meditation

  • im Fazit der Woche 1 kündigte ich an, auch den Tag über achtsamer sein zu wollen… gesagt, getan! Naja, zumindest hab ich ab und zu daran gedacht und bspw. an der Bushaltestelle auf meinen Atem geachtet. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung!
  • auf dem Weg zur Arbeit bin ich einem Bekannten begegnet und wir unterhielten uns kurz über Gott und die Welt… ein schöner Austausch, und ein guter Start in den Tag!

Die Meditation

  • die Meditation war herausfordernder als sonst… ich hatte mir die letzten zwei Tage „meditationsfrei“ genommen und merkte sofort, dass ich nicht gut in die Meditation komme
  • so bin ich zwar nicht komplett im Strudel des Gedankenkinos versunken, hatte gleichzeitig aber auch wenige klare Momente, in denen ich mich auf den Atem fokussierte… um den Druck aus meiner Meditation rauszunehmen, entschied ich mich nach 9 min. zu stoppen, und auf 5 min. Intervalle umzuschwenken (siehe auch: Woche 1: Experiment: Täusche ich mich selbst?)
  • anschließend saß ich noch 2x 5 min. und konnte mich in dieser Zeit tatsächlich etwas besser konzentrieren (ich sagte mir: komm, reiß dich wenigstens für 5 min. zusammen)… dennoch schweifte ich hier sogar häufiger ab, als noch zuvor in der Meditation… ggf. war ich mir dessen nun aber auch stärker bewusst

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ausgeglichen, gleichzeitig aber auch etwas müde
  • ich bin nicht unzufrieden und sehe die Meditation eher als „Ausreißer“, der gerade vor dem Hintergrund der Meditationspause vorkommen kann… also kein Stress (;

Tag:

11.02.2020, Dienstag

}

Uhrzeit:

09:00

Dauer:

9 min (keinen Timer gestellt) + 2x 5 min

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Runterkommen

Besser

Ausgeglichen

Vor der Meditation

  • ich spüre, dass ich mir den Tag über zu viel Kaffee reingekippt habe… ich bin dadurch etwas aufgeregt
  • ansonsten hatte ich hier und da mal achtsame Momente und einen insgesamt ruhigen Tag
  • nur ein Telefonat hat mich tatsächlich fast auf die Palme gebracht… aber so schnell wie die Aufregung kam, so schnell ist sie auch wieder verflogen
  • vor der Meditation habe ich mich kurz hingesetzt, ohne zu meditieren und einfach kurz nur wahrzunehmen und „runterzukommen

Die Meditation

  • ja, ich weiß, man soll ja eigentlich nicht werten, aber dennoch: Diese Meditation war deutlich besser als die Morgenmeditation
  • ich konnte mich gut auf den Atem konzentrieren und atmete so ungezwungen wie lange nicht mehr… (zum Hintergrund: häufig habe ich Probleme zwischen aktiver Atmung und die Atmung einfach „sein“ lassen, zu unterschieden)
  • die Konzentration ließ nach und nach anschließend zwar stark nach
  • trotzdem bildetete der Atem immer wieder einen guten Anker, auf den ich teils automatisch zurückkam, um ihn dann wieder bewusst wahrzunehmen
  • nach 18 min. war ich am Ende meiner Konzentrationsfähigkeit angelangt und beendete daher die Meditation (es wurde langsam wieder chaotisch im Kopf und in der Wahrnehmung)

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ausgeglichen und entspannt

Tag:

11.02.2020, Dienstag

}

Uhrzeit:

17:30

Dauer:

18 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 2

– Woche 2-

komischerTag

Atem

Ausgeglichener

Vor der Meditation

  • heute war der ganze Tag irgendwie komisch (im negativen Sinne)
  • schon der Morgen fing nervig an und auch wenn nichts wirklich wichtiges passiert ist, machte es die Summe kleiner Dinge, dass ich schlecht in den Tag startete (Für alle, die es interessiert: ich konnte kein Geld abheben, weil der Geldautomat sponn; im Supermarkt habe ich das Preisschild für einen Artikel verwechselt, sodass ich mehr zahlte, als eigentlich mein Limit für diesen Artikel war (wer will schon 3,5€ für ein paar Bio Mandarinen zahlen?); ich war insgesamt spät für die Arbeit dran, wollte aber dennoch meditieren. Kaum war ich im Fitnessraum angelangt und hatte mich in meiner Meditationspose eingerichtet, musste ich den Raum verlassen, da er von jemand anderem gebucht war)
  • auch der übrige Tag war nicht gut, ich hatte meine Emotionen nicht unter Kontrolle, vieles hat mich genervt und ich hatte unüblich viele negative Gedanken
  • nach der Arbeit habe ich mich daher erst einmal auf einen Stuhl gesetzt, die Gedanken schweifen lassen und nach und nach die Aufmerksamkeit immer mal wieder auf den Atem gerichtet

Die Meditation

  • die Meditation war im Vergleich zum Vorspiel wesentlich besser
  • der Atem war sehr präsent, ohne dass ich selbst allzu viel aktiv atmete.. das machte es mir leicht, ihm zu folgen
  • gleichzeitig war mein Fokus etwas diffus… ich war an 1.000 Orten gleichzeitig, dann wieder beim Atem, dann wieder an 1.000 verschiedenen Orten (ohne irgendwelche Orte zu vertiefen)
  • nach und nach wurde ich etwas schläfrig… das versuchte ich auch erst neutral zu beobachten, konnte das aber nur bedingt durchziehen, sodass ich meine Meditation kurze Zeit später beendete

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ruhiger als vorher und ausgeglichener
  • ein Stück weit habe ich zudem die Kontrolle wiedererlangt (so zumindest mein Glaube)

Tag:

12.02.2020, Mittwoch

}

Uhrzeit:

18:30

Dauer:

15 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 3

– Woche 2-

geschlaucht

Chaotisch

Ausgeglichener

Vor der Meditation

  • ich bin etwas müde und geschlaucht… hinter mir liegt ein langer Tag und ich bin nach einer zwei-stündigen Zugfahrt gerade erst wieder im Büro angekommen
  • den Tag habe ich unachtsam verbracht (was auch sonst *hmpf*)
  • durch meine Erschöpfung und Müdigkeit bin ich leichter reizbar… das macht sich nicht unbedingt im Äußeren bemerkbar, tatsächlich habe ich den Tag über aber eher negative Gedanken bekommen und suchte zu oft Zerstreuung am Smartphone (auch meine Impulskontrolle leidet, wenn ich müde bin…)

Die Meditation

  • die Meditation insgesamt war eher chaotisch
  • mein Atem kam seltenst natürlich und ich bin häufiger abgedriftet
  • zwar bin ich phasenweise gut zum Atem zurückgekommen, manchmal hat es aber auch etwas gedauert
  • die Meditation habe ich mich tatsächlich gefragt, ob ich überhaupt meditieren möchte… an sich möchte ich ja, aber so oft wie ich mich leicht ablenken lasse, stellt sich die Frage, ob ich unterbewusst vielleicht gar keine Lust darauf habe… das lassen wir mal so im Raum stehen (wird sich die Tage entweder bestätigen oder nicht)

Nach Der Meditation

  • allem Chaos in der Meditation zum Trotz, bin ich glücklich, dass ich durchhalten konnte… und dass ich nicht weggenickt bin
  • ich fühle mich etwas klarer und ausgeglichener als vorher (ich weiß, ich schreibe das oft… aber tatsächlich ist das kein Lückenfüller, sondern beschreibt meinen Zustand nach der Meditation oft am besten)

Tag:

13.02.2020, Donnerstag

}

Uhrzeit:

20:15

Dauer:

20 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Halb-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Oberschenkel, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 4

– Woche 2-

ausgeglichen

unruhig

aufgewühlter

Vor der Meditation

  • den Tag bisher hatte ich wieder sehr sehr viele Gedanken… der Versuch, achtsamer zu sein, glückte nur bedingt…
  • dennoch: ich fühle mich gut, ausgeglichen und voller Tatendrang

Die Meditation

  • in dieser Meditation bemerkte ich seit langem einmal wieder, dass meine rechte Seite (rechter Fuß auf linkem Oberschenkel) deutlich instabiler ist, als meine linke
  • ich hatte Schwierigkeiten in die Meditation reinzukommen… statt zu meditieren wurde ich meditiert
  • es folgten etwas ruhigere Phasen, der Atem drängte sich von allein in den Vordergrund und es gab weniger anderen „Lärm“
  • diese Phasen hielten jedoch nur mäßig lange an und ich war wieder bei der Arbeit, dem anstehenden Wochenende; kurzum: querbeet bei allem
  • insgesamt war die Meditation eher unruhig, mit aber auch guten Momenten

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich tatsächlich etwas aufgewühlter als vorher
  • es fühlt sich so an, als hätte ich mich meiner Taschenlampe ist Dunkel meines Bewusstseins geleuchtet und ein riesiges, unkontrolliertes Chaos offenbart

Tag:

14.02.2020, Freitag

}

Uhrzeit:

08:55

Dauer:

18 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

genervt

Atem

zurück-katapultiert

Vor der Meditation

  • ich bin etwas genervt von der Arbeit, da ich mit meinen Aufgaben nicht hinterherkomme…
  • durch die Arbeit, aber wahrscheinlich auch durch die Erschöpfung wegen des anstrengenden Vortages, war ich bis vor kurzem noch schlecht gelaunt
  • ich war heute erneut deutlich anfälliger für Stimmungsschwankungen und sehr reizbar… das gefällt mir absolut nicht- hier möchte ich mehr Kontrolle reinbekommen…
  • jetzt bin ich aber einigermaßen ausgeglichen, ich habe mich mit lustigen Youtube Videos ein wenig abgelenkt (jedem das Seine, wa 😉 )

Die Meditation

  • die Meditation startete wie viele: kaum Kontrolle, die Suche nach dem Atem… maximales Wirrwarr
  • nach und nach entwirrte sich aber das Wirrwarr, die Geschwindigkeit der Themenwechsel in meinem Kopf (oder wo auch immer das Wirrwarr stattfindet), ging stark zurück
  • der Atem kam nun von allein und ich konnte ihn auf einmal sehr gut spüren
  • doch natürlich kamen immer noch Ablenkungen, Gedanken: bspw. was ich in das Meditationstagebuch schreiben werde, was ich nach der Meditation mache etc.
  • dennoch: ich erlebte sehr viel Ruhe und nahm mehr wahr, spürte mehr

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich in das Leben zurückkatapultiert
  • ich bin hier, fokussiert und ausgeglichen
  • die Rest der Negativität, die vor der Meditation noch vorhanden waren, sind wie weggeblasen
  • selbst jetzt, eine Stunde nach dem Beenden der Meditation, fühle ich mich noch super und mein Gemütszustand, den ich vor der Meditation hatte, wirkt wie von einem anderen Tag

Tag:

14.02.2020, Freitag

}

Uhrzeit:

19:10

Dauer:

27 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Halb-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Oberschenkel, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 5

– Woche 2-

achtsam

Atem

ruhiger

Vor der Meditation

  • ich bin etwas hungrig (für alle, die es interessiert…!)
  • ansonsten bin ich den Tag bisher eher etwas langsam angegangen, was mir mal sehr gut getan hat
  • darüber hinaus bin ich heute fast schon die ganze Zeit achtsam– d.h. ich habe die ganze Zeit den Atem gespürt (zumindest kommt es mir so vor); der Effekt: alles hat eine gewisse Leichtigkeit bekommen

Die Meditation

  • die Meditation war gefühlt nicht so ausgeglichen, wie noch der Tag bis hierhin
  • dennoch war die Meditation insgesamt gut, den Anfang und die Mitte war ich ziemlich fokussiert und konnte den Atem gut erfassen
  • nach und nach kamen jedoch mehr Gedanken: an vergangene Urlaube, an ein Gespräch gestern, an die Pläne für die kommenden Tage
  • interessant: für mich war diese Meditationserfahrung auch schon während der Meditation wie 1:1 aus einem Meditationsbuch entnommen… erst der Fokus auf den Atem, dann immer mal das Abschweifen, mal auf die Vergangenheit, mal auf die Zukunft etc. … das war für mich ein interessanter, vor allem sehr klarer Einblick in die Funktionsweise meines Kopfes
  • auch noch interessant: ich saß gefühlt wieder etwas schief da… statt zu versuchen mich vergeblich neu auszurichten, akzeptierte ich das vollkommen und konnte mich dadurch deutlich besser als sonst in einer solchen Situation konzentrieren… und das Schief-Sitzen war kein Thema mehr

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ruhiger als vor der Meditation
  • … und noch hungriger

Tag:

15.02.2020, Samstag

}

Uhrzeit:

12:45

Dauer:

22 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Stillraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 6

– Woche 2-

durchdenWind

immerBesser

ausgeglichener

Vor der Meditation

  • ich bin etwas durch den Wind und nicht so fokussiert
  • zwar habe ich den Vormittag über versucht ab- und zu achtsam zu sein, das hat aber nur spärlich funktioniert…

Die Meditation

  • die Meditation war größtenteils sehr gut… ich kann mich immer besser auf den Atem fokussieren und es gibt immer weniger Phasen, wo ich bewusst steuere
  • natürlich gab es auch diesmal immer wieder Ablenkungen, in denen ich teilweise auch versunken bin… aber insgesamt passiert das doch deutlich seltener!
  • Problem beim Versinken: es ist manchmal einfach noch zu angenehm zu versinken, manchmal lasse ich es daher wohl zu leicht zu… (Rekord! 4 „Zu“s in einem Satz!)
  • auch die Haltung war nicht optimal… ich habe mich etwas schief gefühlt, dennoch aber ausreichend stabil

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich wesentlich ausgeglichener als vor der Meditation, es gibt nicht mehr so viel wirr-warr in meinem Kopf

Tag:

16.02.2020, Sonntag

}

Uhrzeit:

12:45

Dauer:

19 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Boxraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Halb-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

achtsam

Halb-Lotus

ruhiger

Vor der Meditation

  • ich hab (mal wieder) zu viel Kaffee getrunken
  • ansonsten war es ein guter, entspannter Tag
  • ich habe versucht immer mal wieder achtsam zu sein und wenig am Handy zu hängen

Die Meditation

  • in dieser Meditation habe ich wie bei einigen Sitzungen zuvor wieder den Halb-Lotus ausprobiert… die Belohnung war eine große Stabilität auf Kosten von gehörigen Schmerzen (im Fußgelenk)
  • die Meditation war anfangs sehr gut und sehr klar… der Atem kam natürlich und es kamen wenige Gedanken
  • nach und nach, mit immer präsenteren Schmerzen kam es immer mehr zum Kontrollverlust und die Gedanken schwappten in meinen Geist wie Wasser in ein löchriges Boot
  • daher beendete ich vorzeitig die Meditation

Nach Der Meditation

  • das Fußgelenk war kurz taub
  • ich fühlte mich abseits davon ruhiger und klarer als zuvor
  • … und entspannter

Tag:

16.02.2020, Sonntag

}

Uhrzeit:

20:10

Dauer:

12 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Boxraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Halb-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 7

– Woche 2-

wertend

durchmischt

gut

Vor der Meditation

  • ich habe versucht, wieder achtsam zu sein (Betonung auf „versucht“)
  • Erkenntnis: je weniger ich achtsam bin und je mehr ich mit mir selbst beschäftigt bin, desto wertender bin ich ggü. anderen Menschen unterwegs…
  • Hoffnung: durch die Meditation kann ich vielleicht etwas im Kopf „aufräumen“

Die Meditation

  • ich hatte Schwierigkeiten tiefer reinzukommen… ich hatte zwar einen ganz guten Fokus auf den Atem, war daraufhin aber mit den Gedanken alsbald wieder ganz woanders
  • häufiger merkte ich gar nicht, wie ich plötzlich gedanklich da gelandet war, wo ich gelandet war: ich war bspw. plötzlich in der Handlung der neuen James Bond Filme und überlegte, was eigentlich mit Vesper geschehen war… bis ich merkte, dass ich eigentlich meditierte
  • streckenweise bemühte ich mich, denke ich, auch zu sehr und überließ den Atem bspw. nicht seinem unverkrampften natürlichen Fluss
  • zu guter Letzt klingelte mein Handy auch zweimal während der Meditation, was mich gerade beim ersten Mal ganz schön rausbrachte
  • alles in allem… durchmischt, aber auch nicht schlecht

Nach Der Meditation

  • mein Fuß tut weh
  • mir ist sehr warm
  • ich fühle mich gut, aber nicht besonders in irgendeiner Weise

Tag:

17.02.2020, Montag

}

Uhrzeit:

08:35

Dauer:

21 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Boxraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Halb-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet