Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: „Meditationstagebuch

wortwolke_meditationstagebuch_woche1Meditationstagebuch: Rückblick Woche 1

Geschafft! Die erste Woche seit Einführung eines Meditationstagebuches geht zuende und um es vorneweg zu sagen: (Achtung: Spoiler!) Ich bin ziemlich zufrieden.

Das, was das Meditationstagebuch leisten sollte, hat es geleistet: Ich habe einen wesentlich besseren Überblick über meine aktuelle Meditationspraxis bekommen, und das, ohne überbordenden Aufwand.

 

Aber Butter bei die Fische, was kann ich von der Woche mitnehmen?

Zunächst einmal bin ich selbst erstaunt, wie schwankend meine Meditationen sind. Man mag sich nur einmal die verschiedenen Farben anschauen: Jeder Tag ist bunt verlaufen, jeder Tag bot ein Wechselbad der Gefühle.

Interessant finde ich auch, wie sich meine Meditationen im Großen und Ganzen bereits in diesem kleinen Zeitrahmen verbessert haben: Während ich am Anfang der Woche noch deutlich mehr unangenehme Zustände wahrgenommen habe, ist das nach und nach über die Woche besser geworden.

Auch interessant: Während meine Meditationen selbst noch nicht optimal und häufig unruhig verlaufen, ist der Effekt nach der Meditation überwiegend positiv. Ich fühlte mich häufig ausgeglichen, ruhig und klar.

Woran ich arbeiten kann: Nahezu jede Meditation habe ich bereits unter denkbar schlechten Vorbedingungen angefangen. Ich war immer den Tag über entweder unachtsam, unruhig, müde oder gar etwas kränklich. Unter diesen Vorbedingungen ist es schon fast ein Wunder, dass die Meditationen einigermaßen gut gelaufen sind. Ich werde versuchen, die kommenden Tage achtsamer anzugehen, um besser in die Meditation starten zu können. (hoffentlich habe ich damit den Mund nicht zu vollgenommen…)

 

Meditationstagebuch: Tag 1

Stille

Chaos

Aufgewühlt

Vor der Meditation

  • ich fühle mich ausgeglichen, ich empfinde keinen Druck oder Stress
  • meine linke Schulter ist etwas verspannt

Die Meditation

  • Anfangs sehr viel wirr-warr, viele Gedanken, die aber nicht logisch aufeinanderaufbauend waren.. ich bin keinen Gedanken länger nachgegangen
  • Anschließend eine sehr angenehme Stille. Zwar waren immer noch Gedanken vorhanden, aber die Interaktion mit den Gedanken ist stark zurückgegangen (ich konnte die Gedanken mehr „beobachten“)
  • Nach und nach körperliche Symptome:
    • Augen tun weh
    • Schulter zwickt
  • Gegen Ende hin war die Meditation wieder sehr chaotisch, wenige Momente von Klarheit, ebenso wenige Momente des Versinkens in Gedanken

Nach Der Meditation

  • die Wahrnehmung ist wieder sehr klar (ich nehme gefühlt den Raum und die Dinge im Raum klarer wahr)
  • innen bin ich etwas aufgewühlt (d.h. ich fühle mich unausgeglichener als noch zuvor)

Tag:

02.02.2020, Sonntag

}

Uhrzeit:

16:30

Dauer:

19 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 2

Experiment: Täusche ich mich selbst?

Aktuell probiere ich morgens nur jeweils fünf Minuten lang zu meditieren. Dabei halte ich mir jedoch offen, mehrere 5 min. Einheiten durchzuführen, je nachdem wie ich mich fühle. (solltet ihr also in der Angabe der Dauer bspw. 4x 5 min stehen sehen, bedeutet das, dass ich mir den Wecker jeweils auf 5 min. gestellt habe und nach dem Klingeln des Weckers, den Wecker neu gestellt habe.)

Sinn des Ganzen: Ich möchte testen, ob meine Meditation besser ist, wenn ein nur sehr kurzer zeitlicher Rahmen gegeben ist. (Zugrundeliegende Fragen: strenge ich mich dann mehr an? bin ich achtsamer? Oder im Umkehrschluss: bin ich bei längeren Meditationssitzungen unachtsamer, weil ich sowieso so lange sitzen „muss“?)

GesundKrank

Unruhe

Besser

Vor der Meditation

  • ich fühle mich relativ ausgeglichen, obwohl ich den Morgen bisher eher unachtsam verbracht habe… nach und nach bin ich jedoch etwas achtsamer geworden
  • mein Gesundheitszustand ist zwischen gesund und krank, ich bin bei weitem nicht bei 100% und habe zudem nur 4-5 Stunden schlafen können (Einschlafprobleme)

Die Meditation

  • Die erste Sitzung verlief sehr unruhig. Ich hatte viele Gedanken, u.a. dachte ich an das bevorstehende Morgenmeeting auf der Arbeit.
  • Die zweite Meditation war bereits sehr viel ruhiger. Teilweise hatte ich hier relativ klare Momente und bin nur vereinzelt Gedanken nachgegangen.
  • Die dritte Sitzung war wieder etwas unruhiger und ist irgendwo zwischen Sitzung eins und zwei anzusiedeln.
  • Die vierte Sitzung verlief ähnlich wie die 3. Meditation. Mittlerweile war mir sehr warm, obwohl ich bereits nach der 1. Meditation meinen Pullover ausgezogen hatte. Zudem fingen langsam mein Fußgelenk und Knie zu schmerzen an. Vor diesem Hintergrund konnte ich meine Konzentration dennoch relativ gut halten.

Insgesamt: Ich habe das Gefühl, mich in der Meditation besser konzentrieren zu können, als noch vor einigen Wochen. Entweder das, oder ich sehe das Ganze etwas gelassener. Vielleicht auch beides… denn dadurch, dass ich mir weniger Druck mache, wird meine Meditation vielleicht auch besser.

Nach Der Meditation

  • ich bin noch ausgeglichener als zuvor und bin mehr in der Gegenwart
  • auch diesmal empfinde ich, dass meine Wahrnehmung sich verbessert (ich nehme „klarer“ wahr)
  • die Meditation hat insgesamt gut getan

Tag:

03.02.2020, Montag

}

Uhrzeit:

08:50

Dauer:

20 min (4x 5 min)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

KeineLust

Ungeduldig

Unzufriedenheit

Vor der Meditation

  • ich fühle mich absolut nicht fit, und befinde mich in der Vorstufe von Halsschmerzen (falls das Sinn ergibt)
  • mir ist eher kalt als warm
  • ansonsten war der Arbeitstag ruhig, ich bin eher ausgeglichen

Die Meditation

  • ich hatte von Anfang an keine große Lust zu meditieren… das spürte ich auch in der Meditation selbst: ein Gedanke folgte dem anderen und meine Aufmerksamkeit folgte gleich mit
  • nach und nach bin ich jedoch etwas besser reingekommen und hatte wieder etwas klarere Momente und wurde mehr Herr der Party in meinem Kopf
  • schließlich überfielen mich wieder diverse Gedanken, ohne jegliche Struktur
  • zwar brachte ich immer wieder mal den Fokus zurück zur Meditation, konnte diesen aber nie länger halten… insgesamt war ich auch eher ungeduldig und wollte „schnell fertig werden“

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ok, etwas nagt dann doch die Unzufriedenheit an mir
  • bereits während der Meditation fantasierte ich kurz über mein mögliches Abendessen… jetzt nahm ich nochmal bewusster wahr, dass ich hungrig war und Appetit verspürte

Tag:

03.02.2020, Montag

}

Uhrzeit:

17:10

Dauer:

17 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 3

Unruhe

wederNoch

Ruhiger

Vor der Meditation

  • ich bin ziemlich unruhig, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich zu viel Kaffee getrunken habe; zudem habe ich den Tag insgesamt bisher ziemlich unachtsam verbracht
  • gleichzeitig habe ich zu wenig Wasser getrunken
  • ich bin zudem etwas erschöpft von dem Tag zuvor, weshalb ich auch am Morgen verschlafen habe und keine Zeit für die morgendliche Meditation hatte

Die Meditation

  • die Meditation lief am Anfang sehr gut… ich war direkt recht präsent; nach und nach wurde die Achtsamkeit jedoch weniger und ich schweifte häufiger ab
  • ich beobachtete immer mal wieder, dass ich den Atem unterbewusst steuerte (d.h. den Atemrhythmus regelmäßig hielt, ohne jedoch allzu stark auf ihn zu achten…), als ich das merkte ließ ich das Ganze bleiben, was in Summe ganz gut geklappt hat
  • insgesamt ist die Meditation weder besonders achtsam, noch besonders unachtsam abgelaufen

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich ruhiger als vorher
  • in Summe fühle ich mich dennoch etwas unausgeglichen

Tag:

04.02.2020, Dienstag

}

Uhrzeit:

19:10

Dauer:

20 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 4

Achtsamer

Geräuschpegel

Ruhiger

Vor der Meditation

  • heute morgen habe ich versucht, den Tag etwas achtsamer anzugehen als noch die Tage davor; dabei ist mir aufgefallen, wie ich mich im Ansatz über einige Dinge aufrege oder zumindest aufregen könnte… (schwer zu beschreiben) jedenfalls versuche ich das sofort bleiben zu lassen, was auch ganz gut klappt (mit solchen Dingen meine ich btw. super Kleinigkeiten, bspw. hat sich jemand im Bus halb vorgedrängelt, etc.)
  • ich habe auch heute etwas kurz geschlafen, fühl mich dafür aber recht fit
  • insgesamt bin ich immer noch nicht bei 100% und kraxel weiterhin zwischen gesund und krank herum

Die Meditation

  • wie viele Sitzungen verlief auch diesmal die erste Sitzung zunächst sehr unruhig. Das legte sich zum Glück recht schnell und ich konnte mich gut konzentrieren
  • die zweite Meditation war ähnlich gut wie die erste Meditation. Zwar schweifte ich häufig ab, merkte das jedoch schnell und konnte wieder in die Gegenwart zurückkehren
  • in der dritten Meditation nahm der Geräuschpegel auf dem Flur zu… es kamen mehr Menschen zur Arbeit, quatschten an der Kaffeemaschine etc.; deswegen, aber nicht nur deswegen wurde meine Meditation wesentlich unruhiger
  • die vierte Meditation riss ich mich noch einmal zusammen, fing stark an und ließ genauso stark wieder nach… die Flurgeräusche nahmen stark zu.

Nach Der Meditation

  • mein Gemüt hat sich beruhigt und ich bin generell ruhiger als vorher
  • ich habe weniger umherflatternde Gedanken als vorher
  • auch diesmal ist mir sehr warm bei der Meditation geworden

Tag:

05.02.2020, Mittwoch

}

Uhrzeit:

08:40

Dauer:

20 min (4x 5 min)

Ort:

WeWork, Stillraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Müde

Unruhe

Kontrollfreak?

Vor der Meditation

  • ich bin etwas müde, sonst fühle ich mich aber gut und relativ ausgeglichen
  • auch heute empfand ich den Arbeitstag als sehr ruhig

Die Meditation

  • Anfangs bin ich zunächst erneut sehr in Gedanken versunken… das legte sich mit der Zeit und die Meditation wurde besser
  • Dennoch war die Meditation sehr unruhig, es blitzten sehr viele Gedanken auf; diese konnte ich zwar relativ gut wahrnehmen, bin aber natürlich trotzdem immer wieder abgeschweift
  • Gegen Ende wurde die Meditation wesentlich ruhiger, was ggf. auch damit zusammenhängt, dass ich etwas müde wurde… das war aber nicht unbedingt negativ, denn die Gedanken wurden weniger und wurde ich zu müde und drohte wegzukippen, war ich sofort wieder hellwach
  • Interessant: Nicht zum ersten Mal hatte ich Schwierigkeiten zu differenzieren: Nehme ich gerade nur wahr? Steuer ich bewusst? Wo verläuft die Grenze? Bin ich achtsam oder Kontrollfreak?

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich gut, habe sehr wenige Gedanken
  • es fühlt sich so an, als habe ich mein „Bewusstsein etwas aufgeräumt“

Tag:

05.02.2020, Mittwoch

}

Uhrzeit:

17:50

Dauer:

24 min (keinen Timer gestellt)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 5

Unachtsam

Instabil

Aufhören

Vor der Meditation

  • den Vormittag über war ich wieder etwas unachtsam und gedankenverloren… das will ich die kommenden Tage verbessern
  • ansonsten bin ich aber ganz fit

Die Meditation

  • Die Meditationen verliefen insgesamt recht unachtsam
  • in der ersten Sitzung fiel mir die Konzentration sehr schwer, gegen Ende hin wurde es jedoch etwas besser
  • die zweite begann wie die erste… zudem wurde die Sitzhaltung instabil, weshalb ich automatisch etwas schwankte und ebenso ferngesteuert meine Sitzhaltung immer mal korrigierte
  • nach der zweiten Meditation verbesserte ich die Sitzhaltung etwas und hatte so etwas mehr Ruhe in dieser kurzen Einheit
  • die vierte Sitzung war jedoch wieder sehr unkonzentriert

Nach Der Meditation

  • ich bin etwas unzufrieden… für einen kurzen Moment will ich mit dem Meditationstagebuch aufhören… bringt ja sowieso nix…
  • dann merke ich aber, dass mein aktueller Zustand vollkommen ok ist- ich komme langsam klar und der Gedanke mit dem Meditationstagebuch ist schon verschwunden

Tag:

06.02.2020, Donnerstag

}

Uhrzeit:

09:15

Dauer:

20 min (4x 5 min)

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Aufgewühlt

sehrKlar

Ausgeglichen

Vor der Meditation

  • ich bin etwas aufgewühlt… zuvor hatte ich mir seit langem wieder einmal Zeit genommen, intensiver nachzudenken
  • das Nachdenken hat sehr gut getan, dennoch bin ich nun aufgewühlt… irgendwie doof
  • worüber ich nachgedacht habe? über die Zukunft, ob das was ich aktuell mache so toll ist, wie ich in Zukunft leben möchte… das Übliche eben!

Die Meditation

  • die Meditation verlief die ersten Zweidrittel sehr gut: ich fühlte mich sehr klar… zwar kamen viele Gedanken, doch ich beobachtete diese nur sehr aktiv und verfing mich sehr selten in einem
  • ich fühlte mich kurzzeitig wie der Wächter am Tor meines Bewusstseins, voller Kontrolle über alles was sich am Horizont des Bewusstseins auftat
  • irgendwann fingen jedoch meine Finger an zu zittern: ich hatte meinen Schal vergessen,  den ich normal als Auflagefläche für meine Hände auf meiner Hose nutzte… die Stabilität der Auflagefläche fehlte mir und so schwankten nun die Hände
  • in der Konsequenz stützte ich mich mit meinen Händen auf die Knie ab… nach und nach ließ nun die Konzentration (vlt. damit zusammenhängend) stark nach

Nach Der Meditation

  • das Gefühl des Aufgewühltseins ist verschwunden
  • ich habe sehr wenige, bis fast keine Gedanken
  • ich fühle mich ausgeglichen

Tag:

06.02.2020, Donnerstag

}

Uhrzeit:

20:30

Dauer:

17 min

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 6

Unachtsam

Unruhig

Ausgeglichen

Vor der Meditation

  • ich bin heute wieder relativ unachtsam gewesen… woran das liegt? Wahrscheinlich habe ich zu viele Automatismen drin und bin zu stark auf Effizienz getrimmt
  • trotz Autopilot-Modus fühle ich mich recht ausgeglichen

Die Meditation

  • die erste Sitzung verlief sehr unruhig… ich verlor mich direkt in dem Strudel meiner Gedanken und konnte dem ganzen nur ab und zu entkommen
  • tatsächlich kam mir auch eine interessante Idee zu meinem Blog, die ich gar nicht mehr loslassen wollte (aus Angst sie zu vergessen)
  • weiterhin hatte ich erneut ein Stabilitätsthema: ich fühlte mich, als würde ich schief sitzen… (vor meinem inneren Auge saß ich so schief, wie der schiefe Turm von Pisa)
  • die zweite Sitzung saß ich mich ohne Timer hin: ich passte meine Sitzhaltung geringfügig an und wollte die vermeintlich gewonnene Stabilität nicht durch Neustellen des Weckers aufgeben
  • nach und nach stellte sich auch endlich eine bessere Konzentration ein und ich saß etwas stabiler dar
  • insgesamt war jedoch auch die zweite Sitzung (hier passt das Wort Sitzung vorzüglich btw.) ziemlich unruhig

Nach Der Meditation

  • meine linke Schulter ist etwas verspannt (ich hab mich in der Meditation wegen der Sitzhaltung etwas verkrampft)
  • ich fühle mich etwas müde, zugleich aber ruhig & ausgeglichen

Tag:

07.02.2020, Freitag

}

Uhrzeit:

08:55

Dauer:

5 min + 17 min

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

keinTollerTag

Stabil

sehrKlar

Vor der Meditation

  • irgendwie war heute kein toller Tag
  • ich bin nicht so gut gelaunt, obwohl es keinen besonderen Grund dafür gibt

Die Meditation

  • in dieser Meditation kamen einige negative Gedanken und Erinnerungen auf, in denen ich mich schlecht verhalten habe; bspw. wie ich mich unter Alkoholeinfluss vor meinen Freunden blamiert habe, und ähnliche Sachen; zum Glück steigerte ich mich nicht in diese Negativität rein und so gingen diese Momente schnell vorüber
  • es folgte eine Phase sehr guter Konzentration… ich saß sehr stabil, obwohl ich mit der gleichen Haltung wie am Morgen (linker Fuß auf dem rechten Bein) saß; ich achtete jedoch darauf weiter vorne auf dem Kissen zu sitzen- das gab mir das notwendige Mehr an Stabilität
  • zumeist konnte ich sehr gut erkennen, wenn ich abdriftete… gegen Ende hin wurde ich schläfrig; insgesamt eine sehr angenehme, schöne Meditation

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich sehr klar und habe wenige Gedanken
  • mein Zustand ist ruhig, ich fühle mich fit

Tag:

07.02.2020, Freitag

}

Uhrzeit:

18:00

Dauer:

20 min

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: linker Fuß auf dem rechten Bein, Augen geöffnet

Meditationstagebuch: Tag 7

Einsam

abwechselnd

ruhig

Vor der Meditation

  • ich fühle mich etwas einsam… ich habe heute noch mit keinem Menschen geredet, das schlägt mir irgendwie auf meine Stimmung
  • heute vormittag habe ich versucht etwas achtsamer zu sein, was jedoch nur mäßig funktioniert hat
  • ich fühle mich etwas müde

Die Meditation

  • ich fühlte mich heute nicht nach 5 min Sessions… daher habe ich am Stück  meditiert
  • zu Beginn konnte ich recht schnell gut in die Meditation reinkommen… ich hatte eine gute Konzentration
  • nach und nach ließ die Konzentration jedoch nach und ich war häufiger im Geschehen als Beobachter des Geschehens
  • das bekam ich langsam in den Griff, ich konnte mich wieder mehr auf den Atem konzentrieren… „gute“ Phasen wechselten sich mit teilweise komplett abwesenden Phasen ab
  • was mir positiv auffiel: ich kritisiere mich nicht mehr so stark, wenn ich einmal abdriften sollte

Nach Der Meditation

  • ich fühle mich hungrig (ich habe der Meditation wegen noch nicht gefrühstückt)
  • ich bin gleichzeitig erstaunt: sind schon 21 min vergangen? Ich dachte eigentlich dass ich max. 15 min gesessen hatte
  • es ist ruhig in meinem Kopf

Tag:

08.02.2020, Samstag

}

Uhrzeit:

11:20

Dauer:

21 min

Ort:

WeWork, Fitnessraum

u

Meditationsart:

Zen

Meditationshaltung:

Viertel-Lotus: rechter Fuß auf dem linken Bein, Augen geöffnet