Archiv für den Monat: Februar 2016

Wie ich zum Vegetarier wurde

Vorneweg möchte ich zunächst einmal sagen: Ich liebte Fleisch. In jeglicher Form. Ob frittiert, gebraten oder gekocht. Es gab eine Vielzahl an fleischhaltigen Gerichten, die man zu meinen Leibspeisen zählen konnte. Zudem bin ich, wie wohl die meisten Menschen in wohlhabenden Gesellschaften, auch mit einer sehr fleischhaltigen Ernährung aufgewachsen.

Rind auf einer Farm

Rind auf einer Farm

Und dennoch wurde ich zum Vegetarier. Träumen lassen hätte ich mir dies nie. So war ich selbst jemand, der bei Vegetariern propagiert hat, dass ein Mann ja Fleisch benötige. (teils zum Spaß, teils sicherlich aber auch Ernst gemeint) Und irgendwo war ich auch überzeugt, dass Fleischkonsum für meine Kraft und Energie von Nöten war. Jetzt, wo ich seit nunmehr drei Monaten vegetarisch lebe, muss ich wohl zugeben, dass ich mich irrte. Mir fehlt weder etwas, noch fühle ich mich in irgendeiner Weise schwächer. Doch zurück zum Ursprung.

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Klosteraufenthalte Teil II: Ryumon Ji (Fortsetzung)

Tatsächlich entschied ich mich, meinen Aufenthalt fortzusetzen. Dies geschah weniger aus Disziplin, sondern vielmehr aus praktischen Überlegungen: Wo sollte ich nach meinem Klosteraufenthalt hingehen? Die Wohnung war zwischenvermietet und zurück ins Elternhaus wollte ich nicht für mehrere Wochen.

Inschrift beim Kloster Ryumon Ji

Inschrift beim Kloster Ryumon Ji

Zudem hatte ich mir vor meinem Klosteraufenthalt geschworen so lange zu bleiben, bis ich bedeutend weitergekommen bin. Gerade jetzt, da sich meine Fortschritte offenbar in Luft auflösten, konnte ich daher unmöglich aufgeben.

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Klosteraufenthalte Teil II: Ryumon Ji

Nachdem ich unfreiwillig das Kloster Liebenau verlassen musste, stand ich vor der Wahl ein anderes Kloster auszuprobieren und dort die Meditationspraxis fortzusetzen oder das ganze abzubrechen.

Wohnhaus des Klosters Ryumonji

Kloster Ryumon Ji

Ein Abbruch kam nach meinen guten Erfahrungen in Liebenau nicht in Frage- schließlich wollte ich die Meditation über einen längeren Zeitraum durchziehen, um nachhaltige Effekte zu erzielen. Und so entschloss ich mich ins Kloster Ryumon Ji zu gehen, da ein Klosterteilnehmer in Liebenau dieses immer wieder empfohlen hatte und es zuvor sowieso in meiner engeren Auswahl war.

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